Vogelgrippe – tote Vögel werden untersucht -Stallpflicht für Geflügel

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Vogelgrippe – tote Vögel werden untersucht -Stallpflicht für Geflügel

Vogelgrippe – tote Vögel werden untersucht

Hunde an der Leine führen – Vögel nicht füttern – Vorsicht bei toten Vögeln

 

Es ist jetzt amtlich: Die Vogelgrippe ist nach 10 Jahren zurück am See. Um die weitere Ausbreitung zu verhindern, sind einige Verhaltensregeln zu beachten.

Es kommt um diese Jahreszeit immer wieder vor, dass am Seeufer tote Wasservögel angeschwemmt werden. Die Todesursache ist meistens Erschöpfung oder die Folge anderer Krankheiten als die der Vogelgrippe. Aufgrund der aktuellen Situation sollen die verendeten Tiere jedoch routinemäßig untersucht werden.

Wenn tote Wasservögel gefunden werden, sollten diese auf keinen Fall angefasst, sondern unter Angabe der genauen Fundstelle dem Bürgermeisteramt unter 07773/9300-18 gemeldet werden.

Die Gemeinde veranlasst den Transport der toten Tiere zur Untersuchung.

Werden kranke Vögel beobachtet (kein Fluchtverhalten, gesträubtes Gefieder, verklebte Augen und Ähnliches) sollen die Tiere nicht selbst eingefangen werden, sondern über den zuständigen Jäger getötet werden; Meldungen bitte ebenfalls an die Gemeinde.

 

Im Zusammenhang mit einer möglichen Ausbreitung der Vogelgrippe kommt dem Fütterungsverbot und der generellen Leinenpflicht für Hunde, die in der Polizeiverordnung der Gemeinde geregelt sind, besondere Bedeutung zu. Darüber hinaus sollten Hunde auch im Außenbereich angeleint werden. Hundehalter sollten darauf achten, dass ihre Tiere keine verendeten Vögel berühren.

 

Stallpflicht für Vögel bis 1000 m vom See

Seit 11.11. liegt ide amtliche Verordnung vor: Im Abstand von bis zu 1000 m vom See müssen Geflügel und andere Vögel in geschlossenen Ställen gehalten werden. Der Zugang von betriebsfremden Personen ist auf das unerlässliche Mindestmaß zu beschränken und nur nach Durchführung entsprechender Hygienemaßnahmen (Desinfektion, Schutzkleidung) zu gestatten. Über alle Personen, welche die Geflügelhaltungen betreten, sollten Aufzeichnungen geführt werden. Verdächtige Erkrankungen, Leistungsabfälle und erhöhte Mortalitäten sind unverzüglich dem betreuenden Tierarzt und dem Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen zu berichten. Nähere Informationen sollen zeitnah auf der Homepage des Landratsamts www.lrakn.de verfügbar sein.

Hier finden Sie den Text der Allgemeinverfügung

Im Zusammenhang mit der Vogelgrippe besteht kein Anlass zu Panik, es sollten aber alle Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, um ihr Ausbreiten zu verhindern.

Von | 2016-11-12T23:56:06+00:00 12. November 2016, 23:37|Allgemein, Startseite|0 Kommentare