Es ist jetzt amtlich: Die Vogelgrippe wurde bei einem verendet aufgefundenen Schwan am Seerhein in Konstanz festgestellt und ist somit nun auch in unserem Landkreis angekommen. Die Geflügelpest wurde vom Veterinäramt Konstanz am 09.01.2021 amtlich festgestellt.

Um die weitere Ausbreitung zu verhindern, sind einige Verhaltensregeln zu beachten.

Es kommt um diese Jahreszeit immer wieder vor, dass am Seeufer tote Wasservögel angeschwemmt werden. Die Todesursache ist meistens Erschöpfung oder die Folge anderer Krankheiten als die der Vogelgrippe. Aufgrund der aktuellen Situation sollen die verendeten Tiere jedoch routinemäßig untersucht werden.

Wenn tote Wasservögel gefunden werden, sollten diese auf keinen Fall angefasst, sondern unter Angabe der genauen Fundstelle dem Bürgermeisteramt unter 07773/9300-18 gemeldet werden.

Die Gemeinde veranlasst den Transport der toten Tiere zur Untersuchung.

Im Zusammenhang mit einer möglichen Ausbreitung der Vogelgrippe kommt dem Fütterungsverbot und der generellen Leinenpflicht für Hunde, die in der Polizeiverordnung der Gemeinde geregelt sind, besondere Bedeutung zu. Darüber hinaus sollten Hunde auch im Außenbereich angeleint werden. Hundehalter sollten darauf achten, dass ihre Tiere keine verendeten Vögel berühren.

Im Zusammenhang mit der Vogelgrippe besteht kein Anlass zu Panik, es sollten aber alle Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, um ihr Ausbreiten zu verhindern.

Ihr Ortsbauamt