Herr Dr. Ruch möchte die aktuelle Situation für die Gemeinderäte nachvollziehbar machen. Bereits die Kartierung des Gebiets stellte eine Herausforderung dar. Ein großes Problem stellen die Felszersatzzonen der Marienschlucht dar. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um aufliegenden Feinsand auf einer steilen Felsfläche. Dieser bildet eine Art Schutzschicht, welche allerdings bei Niederschlag eine Überlastung erfährt. Dadurch geht die Haftfestigkeit verloren und eine Abrutschung kann entstehen. Die eingetretene Abrutschung stellt somit einen natürlichen geologischen Prozess dar, welcher trotz umfangreicher Gefahrenkartierungen nicht vorhergesagt werden kann. Ein ähnliches Ereignis kann somit wieder stattfinden.