Das Landratsamt verlängert zum Schutz der Oberflächengewässer das bereits seit Anfang August bestehende Wasserentnahmeverbot per Allgemeinverfügung bis zum 31. Oktober 2018. Der Bodensee, der Hochrhein und die Radolfzeller Aach bleiben vom dem Entnahmeverbot weiterhin ausgenommen.

Durch Allgemeinverfügung hat das Landratsamt Konstanz die Wasserentnahme aus Oberflächengewässern mit Ausnahme des Bodensees, des Hochrheins und der Radolfzeller Aach seit dem 03.08.2018 untersagt, da die Wasserstände in den Gewässern aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit gering sind.

Der Grund das Wasserentnahmeverbot sind die immer noch sehr geringen Niederschlagsmengen. Auch wenn sich die Wassertemperaturen mittlerweile deutlich entspannt haben, herrscht in vielen Gewässern weiterhin Wassermangel, was die dort lebenden Tiere und Pflanzen gefährdet. Teilweise sind kleinere Gewässer trocken gefallen. Ohne langanhaltende, ergiebige Niederschläge ist mit weiter sinkenden bzw. stagnierenden Wasserständen zu rechnen. Eine nachhaltige Wetteränderung ist derzeit nicht absehbar.

Das wirtschaftliche Interesse der Gewässernutzer an einer im Rahmen der Gesetze zulässigen Gewässerbenutzung hat in diesem Fall hinter dem öffentlichen Interesse an der ökologischen Funktionsfähigkeit der Gewässer zurückzustehen.

Sollten sich die Wasserspiegel nachhaltig verbessern, wird gegebenenfalls die Allgemeinverfügung vorzeitig aufgehoben.

Verstöße können als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße geahndet werden.

Die Verlängerung der Allgemeinverfügung kann auf der Homepage des Landratsamtes eingesehen werden Landkreis Konstanz: Amtliche Bekanntmachungen.